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Schloss Stainz

Feiern bei den Grafen Meran

8510 Stainz, Schlossplatz 1

Heiraten, Taufen, Feiern, Tagen – ein Schloss

Zelebrieren sie Ihre kirchliche Trauung in der Kirche der Heiligen Katharina des ehemaligen Chorherrenstifts. Die 1229 erbaute und 1605 vergrößerte Kirche besticht durch ihre barocke Innenausstattung und eine reichhaltige Stuckdekoration.

Für den Empfang bieten sich der Schlosshof mit seinem malerischen Arkadengang, das Salettl oder die Schlossterrasse mit den beiden Pulvertürmen und den Grundmauern aus dem Mittelalter an. Sowohl Schlosshof als auch die Schlossterrasse stehen für fast jede Anzahl an Gästen zur Verfügung.

Für die standesamtliche Trauung und den Empfang stehen der Schlosshof, das Salettl oder die Schlossterrasse mit ihrem märchenhaften Ambiente bereit.

Das Refektorium, der alte Speisesaal der Mönche bietet eine elegante Kulisse für ihr Festessen. Die vier historischen Fresken stammen von Mathias Echter und zeigen die Hochzeit zu Kanaa, die wunderbare Brotvermehrung, das Gastmahl im Hause Simon und das letzte Abendmahl.

Die maximale Belegzahl für gesetzte Abendessen beträgt 150 Gäste, mit Kinobestuhlung 250 Gäste. Gerne stellen wir Ihnen unsere Stühle mit oder ohne Hussen für ein romantisches Abendessen zur Verfügung. Eine innwendige Wendeltreppe führt vom Refektorium in den historischen Weinkeller hinab, der Ihnen ebenfalls für Feste jeder Art zur Verfügung steht. Für Ihre Traumhochzeit können Sie natürlich jeden Caterer mitbringen, den Sie sich wünschen. Gerne helfen wir Ihnen aber auch mit einer Liste an Caterer aus, die die Räumlichkeiten bereits kennen.

Entfernungen

Bus: Stainz, 1km

Bahnhof: Deutschlandsberg: 20km

Flughafen: Graz: 50km

Restaurant/Einkaufsmöglichkeiten, nächster Ort: Stainz: 1km

 

 

 

Features

Der Veranstaltungsort bietet folgende Möglichkeiten

  • Seminarraum
  • Gartenbenützung
  • Platz für Zelt
  • Terrasse
  • Heizung (extra)
  • Schloss-Hof
  • Schloss-Park
  • Open-Air Konzertplatz
  • Stromanschluss 230V
  • Starkstrom
  • Parkplatz
  • Kirche/Kapelle
  • Outdoor-Hochzeitsplatz
  • Behindertentauglich
  • Schlossführungen
  • öffentliche Events im Anwesen

Eignung

  • Seminare
  • Managementmeetings
  • Jubiläen
  • Geburtstage
  • Produktpräsentationen
  • Hochzeiten

Verpflegung

  • Cateringküche vorhanden

Nächtigungsmöglichkeiten

  • in der Nähe

Sanitäre Ausstattung

  • mehrere WC-Anlagen
  • WC Damen/Herren extra

Aktivitäten

  • Mountainbike
  • See
  • Skipiste
  • Wandern
  • Kulturangebote
  • Reitsport
  • Golfplatz
  • Tennis
  • Langlaufen

Zahlungsmöglichkeiten

  • Überweisung/E-Banking
  • Bankomat
  • Barzahlung

Geschichte des Hauses und der Bewohner:

Das Schloss


Das Schloss wurde 1229 als Augustiner-Chorherrenstift von Luitbold von Wildon erbaut. Seine Wurzeln hat die prachtvolle Anlage in Renaissance und Barock, was in der Kirche der heiligen Katharina mit ihren prunkvollen Stuckaturen besonders deutlich wird. 1784 wurde das Chorherrenstift von Kaiser Josef II säkularisiert und 1840 von Erzherzog Johann um 250.000 Gulden aus dem Staatsbesitz gekauft. Seitdem ist Schloss Stainz im Besitz Erzherzog Johanns Nachkommen, der Grafen von Meran, für die es nicht nur Wohn- sondern auch Wirtschaftssitz darstellt.

Anna Plochl und der Erzherzog


Erzherzog Johann wurde am 20. Jänner 1782 als 13. Kind vom Großherzog der Toskana und nachmaligen Kaiser Leopold II. und dessen Gattin Maria Ludovika in Florenz geboren. Schon in der Jugend besuchte der Erzherzog neben seinem geliebten Tirol öfters die Steiermark, deren Naturschätze und Menschen ihn schon früh berührt hatten. Hier machte er sich nach 1809 in vielfacher Weise sesshaft und diente dem Herzogtum jenseits aller Politik und ohne Herrschertitel auf seine Weise. Nicht nur Schloss Stainz, Schloss Schenna in Südtirol und der Brandhof bei Mariazell, auch das Landesmuseum Joanneum, das steiermärkische Landesarchiv, die steiermärkische Landwirtschaftsgesellschaft, die Grazer Wechselseitige Versicherung, die Montanuniversität in Leoben, die Vordernberger Radwerke und die Eisenbahn über den Semmering verdanken wir heute noch Erzherzog Johann. Sein privates Glück fand Erzherzog Johann in der Ausseer Postmeisterstochter Anna Plochl. 1823 gibt Kaiser Franz II. zunächst die Zustimmung zur Hochzeit mit Anna, widerrief sie aber aufgrund des Standesunterschieds. Mit diesem Datum sind auch die Eheringe graviert, die heute noch im Museum vom Brandhof liegen. Erst 1829 durfte Erzherzog Johann seine Anna Plochl in der Kapelle des Brandhofs heiraten, musste aber auf alle Ansprüche des Kaiserhauses verzichten. Anna Plochl wurde 1834 vom Kaiser zur Freifrau von Brandhofen und später zur Gräfin von Meran erhoben. Der Ehe entsprang ein Sohn: Franz von Meran. Erzherzog Johann starb am 11. Mai 1859 in seinem Palais in der Grazer Leonhardstraße.

Im Alter war die intensive Erinnerung an sein geliebtes Tirol wiedergekehrt. Die Errichtung seines Mausoleums bei Schloss Schenna in der Nähe von Meran, in welches er zehn Jahre nach seinem Tod überstellt wurde, war also nur logisch. Auch Schloss Schenna mitsamt dem Mausoleum zählt heute noch zum Besitz von Franz Meran.

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