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Palazzo Lodron

Feiern mit italienischem Flair

I-38060 Nogaredo im Trentino, Via Conti Lodron 14

Wir befinden uns im Etschtal, zwischen Trient und dem Gardasee. Der Palazzo Lodron liegt in dem kleinen Dorf Nogaredo und ist seit 400 Jahren in derselben Familie. So ist es eine deutschsprachige Insel mitten im Trentino, das bis 1918 bekannterweise zu Österreich gehörte.

Junges Weingut in alten Mauern

2016 erneuerten Johannes und Olivia Volpini de Maestri den alten Weingarten nach modernen, naturnahen Maßstäben. Seitdem wird in der Tenuta Volpini de Maestri Wein für höchste Ansprüche in Handarbeit gekeltert. Zahlreiche Auszeichnungen wurden dem jungen Weingut bereits verliehen.

Im tiefen Keller des Palazzos mit seinem wuchtigen Mauerwerk, wo jetzt der Wein reift, kann man das Alter des Gebäudes erahnen.

In zahlreichen anderen Teilen des Palazzos lässt es sich wunderbar feiern. Zur Verfügung stehen:

Der Saal, bekannt für seine großartige Akustik ist das Zentrum des Hauses. Eigentlich ein Marmorsaal, der jedem Anlass einen eleganten Rahmen gibt. Im Zentrum ein großer Kamin, Familienbilder an den Wänden, eine große Fensterfront Richtung Süden und Balkon. (für 100-150 Personen)

Das Speisezimmer eignet sich für feierliche kleinere Dinners mit einer langen Tafel. Vom Deckenfresko blickt ein Held und Landsknecht Ludovico Lodron. (35-40 Personen)

Der Salotto ist ein gemütlicher Raum mit originalem Holzboden, Holzbalkon und einem historischen Kachelofen, eingerichtet mit antike Möbeln. (40-50 Personen)

Die Kutscheneinfahrt oder Androne genannt, ist ein Gewölbe aus dem 16. Jhdt und hat eine wunderbare Atmosphäre, besonders bei Kerzenlicht! (100-120 Personen)

Ein Kamin aus dunklem Marmor und das Familienwappen darüber prägen die Alte Bibliothek, die besonders für intimere Anlässe geeignet ist. Auch Weinverkostungen finden hier statt.

Bei Anmeldung öffnen die Eigentümer sehr gerne den Palazzo und erzählen Historisches rund um die Familie und das Anwesen.

Für Weinliebhaber gibt es natürlich eine Hausführung mit Weinverkostung.

Film & Foto

Für Film- und Fotoshootings steht der Palazzo gegen Rücksprache gerne zur Verfügung.

Raummiete: ab € 1950,00

Entfernungen

Rovereto (Bahnhof): 4,5km

Gardasee: 20km

Verona (Flughafen): 76km

München: 355km

Features

Der Veranstaltungsort bietet folgende Möglichkeiten

  • WLAN
  • Gartenbenützung
  • Platz für Zelt
  • Balkon
  • Schloss-Hof
  • Open-Air Konzertplatz
  • Renoviert/neu hergerichtet
  • Stromanschluss 230V
  • Starkstrom
  • Parkplatz
  • Kirche/Kapelle
  • Outdoor-Hochzeitsplatz
  • Schlossführungen

Eignung

  • Seminare
  • Managementmeetings
  • Jubiläen
  • Geburtstage
  • Hochzeiten

Verpflegung

  • Cateringküche vorhanden

Nächtigungsmöglichkeiten

  • in der Nähe

Sanitäre Ausstattung

  • WC Damen/Herren extra
  • Raum als Umkleidemöglichkeit für Gastgeber

Aktivitäten

  • Mountainbike
  • See
  • Wandern
  • Kulturangebote

Zahlungsmöglichkeiten

  • Überweisung/E-Banking
  • Bankomat
  • Eurocard
  • Visa
  • Barzahlung

Geschichte des Hauses und der Bewohner:

Operationstisch als Arbeitstisch


Ende des 16. Jahrhunderts legte Conte Nicolo Lodron den Grundstein für das heutige Ensemble. Sein Sohn Paris, Fürsterzbischof von Salzburg, baute den Palazzo zu einer prächtigen Sommerresidenz aus. Dies geschah durch den Haus- und Hofarchitekten Santino Solari, der in Salzburg den Dom vollendete, die Stadt befestigte und Schloss Hellbrunn plante. So fühlt man bei vielen Details, dass hier dieselben Hände am Werk waren, wie im Salzburger Dom.

Der Palazzo stammt in seiner heutigen Form aus der Zeit von Graf Paris Lodron, um 1620. Die Hauskapelle wurde 1627 eingeweiht.

In diese Zeit fallen leider auch die berühmt berüchtigten Hexenprozesse von Nogaredo, die im großen Saal stattfanden. Die Grafen Lodron verfügten über die Blutgerichtsbarkeit im Land, so kam es zu tragischen Hinrichtungen im Nachbarort Brancolino.

Etwa 150 Jahre später widmete Wolfgang Amadeus Mozart drei Werke der Familie Lodron, die ihm sehr zugetan war. Zwei Lodronsche Nachtmusiken (zwei Divertimenti) und ein kleines Konzert für drei Klaviere. So lag es auf der Hand einen der Weine nach diesem Divertimento no.10 zu nennen.

Der Erste Weltkrieg wütete furchtbar im Trentino – eine menschliche Tragödie in einem veritablen Bruderkrieg. Der Palazzo wurde in diesen Jahren von zwei Bomben getroffen. Zwischenzeitlich diente das Haus als Munitionsdepot, später, im Zweiten Weltkrieg, als amerikanisches Lazarett – der Operationstisch von damals fungiert heute als Arbeitstisch in der Catering-Küche.

Zahlreiche Geschichten über das Haus und seine ehemaligen Bewohner könnte man nächtelang erzählen, wie die aus dem abenteuerlichen Leben der Josephine Lodron, der Großmutter des jetzigen Eigentümers: Spionagegeschichten rundum László Almsásy, von Locarno und Cannes, von Pariser Künstlern und schwedischen Diplomaten rundum Raoul Wallenberg.

Location

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